Die soziale Dimension

Wachstum, so die gängige Annahme, schafft Wohlstand. In der öffentlichen Wahrnehmung wird Wohlstand dabei gleichgesetzt mit Glück und Zufriedenheit. Ein Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und steigender Lebenszufriedenheit der Menschen lässt sich jedoch in vielen Ländern Europas nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt nachweisen. Dieses Kapitel legt den Schwerpunkt daher auf die Auseinandersetzung mit den eigenen sowie gesellschaftlichen Vorstellungen von einem guten Leben. Darüber hinaus werden einzelne Aspekte der sozialen Dimension von Wachstum vertieft: Dazu gehört unter anderem die Frage nach der Organisation, der Verteilung und dem Wert von Arbeit. Außerdem durchleuchten wir hier das Thema Konsum, der als einer der wichtigsten Motoren des Wachstums gilt. Und nicht zuletzt stellen wir die Frage nach der Verteilung des Wohlstands: Brauchen wir einen größeren Kuchen oder müssen wir ihn nur besser verteilen?

Zitateleine

Eine Diskussion zu gesellschaftlichen Wohlstandsvorstellungen

Die Teilnehmer_innen lernen anhand von ausgewählten Zitaten gängige Vorstellungen von Wohlstand aus Politik und Medien kennen. Sie diskutieren diese und können sie mit ihrem eigenen… Weiterlesen

Zum Glück eine Collage

Eine kreative Auseinandersetzung zu individuellen und gesellschaftlichen Anteilen von Glück und Zufriedenheit

Die Teilnehmer_innen erstellen eine Collage zu ihren individuellen Aspekten eines glücklichen und zufriedenen Lebens. Diese werden gegenseitig vorgestellt und es wird gemeinsam diskutiert, wie sich… Weiterlesen

Die Vermessung der Welt

Ein World Café zum Vergleich verschiedener Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität

Mithilfe von kurzen Texten setzen sich die Teilnehmer_innen in Kleingruppen mit verschiedenen Indikatoren auseinander, die Auskunft über Wohlergehen und Lebensqualität der Menschen geben. Dabei werden… Weiterlesen